Dafür setzen wir uns ein
Der KRFD setzt sich für Dinge ein, die selbstverständlich scheinen - es aber leider nicht sind. Vor allem nicht in der besonderen Situation von Familien mit vielen Kindern.
Akzeptanz kinderreicher Familien erhöhen
Nein, Deutschland ist nicht kinderfreundlich - auf jeden Fall nicht, wenn es sich um mehr als zwei handelt. Jede kinderreiche Familie kann Ihnen von entsetzen Blicken berichten und Kommentare wie: "3 Kinder! Das ist aber viel Arbeit". Selten kommt eine Anerkennung wie: "3 Kinder - da haben sie aber viel Glück im Leben". Aber genau das ist es: Kinder bdeuten Lebensfreude und Glück. Diese einfache Formel möchten wir in der deutschen Gesellschaft wieder deutlich machen. Und damit vielen Paaren Mut zur Grofamilie machen. Wir suchen daher den Dialog mit allen Teilen des öffentlichen Lebens, um auf die besonderen Bedingungen und kleinen und großen Ungerechtigkeiten gegenüber kinderreichen Familien aufmerksam zu machen.
Kinder dürfen kein "Luxusgut" oder "Armutsgrund" sein
Kinder dürfen für ihre Eltern weder ein "Armutsgrund" noch ein "Luxusgut" sein. Jeder sollte die Sicherheit haben, dass er Kinder bekommen darf und soll. Dafür braucht Deutschland eine gute Infrastruktur in der Kinderbetreuung, eine faire und familienfreundliche Steuerpolitik, ein für Familien bezahlbares Sozialsystem, dass die Leistungen der Familien für die Gesellschaft mit berücksichtigt und flexible und familienfreundliche Arbeitgeber. Für diese Ziele setzt sich der KRFD auf gesellschaftlicher und politischer Ebene ein.
Kinder nicht auf die Ökonomie reduzieren
Kindergeld, Elterngeld, Kita-Kosten, Rentenbeiträge, Verdienstausfall - die Liste ökonomischer Argumente lässt sich nahezu beliebig fortsetzen. All diese Forderungen sind gut und richtig, aber ein Kind darf und sollte keine ökonomische Entscheidung sein, weder für Paare noch für den Staat. Wir werben für eine größere Wertschätzung von Kindern und Familien in der Gesellschaft über die „ökonomische Investition“ hinaus. Denn die Kinderfreundlichkeit der Politik darf nicht bei der Schaffung von Kita-Plätzen, der Steuerpolitik und Gestaltung der Sozialsysteme aufhören. Damit setzt sich der KRFD dafür ein, dass Deutschland seine Wertschätzung für Familien wieder zeigt und lebt.
Großfamilien brauchen Zeit für Kinder
Gleichberechtigung heißt heute oftmals, dass Frauen und Männer das gleiche leisten sollen. In Kleinfamilien funktioniert eine so verstandene Rollenverteilung noch. Kurz nach der Geburt können die Frauen meist wieder ihrer beruflichen Tätigkeit nachgehen. Kinderreiche Familien müssen sich anders organisieren. Meist trägt in einer Großfamilie ein Elternteil über einen langen Zeitraum die Hauptlast der Familienarbeit, der andere verdient das Geld. Diese „Familienauszeit“ darf aber nicht in einer Sackgasse enden, in der Ausbildungen nicht zu Ende geführt werden oder der Wiedereinstieg in den Beruf schwer oder unmöglich gemacht wird. Wir werben für ein größeres Verständnis in der Gesellschaft und arbeitet mit der Politik und Unternehmen an Lösungen, die kinderreichen Familien helfen.
Besondere Belastungen - besondere Förderungen
Warum endet die Familienkarte für das Schwimmbad bei drei Kindern? Warum ist die Zahl der kostenfrei mitreisenden Kinder bei einigen Angeboten der Bahn auf zwei begrenzt? Warum hat der vielfach von Autoherstellern angebotene "Familienvan" bei genutzter dritter Sitzreihe nur noch Platz für kleines Gepäck und ist damit nicht wirklich für viele Personen brauchbar? Vieles, was familienfreundlich gemeint ist und dargestellt wird, geht an der speziellen Zielgruppe der kinderreichen Familien vorbei. Wir setzen uns im Dialog mit Unternehmen und der öffentlichen Hand für pragmatische Lösungen ein.