Bericht aus dem Familienministerium – Bilanz und Ausblick
24.07.2017 15:00
von Admin

Bericht aus dem Familienministerium – Bilanz und Ausblick

Im Juli war unser Verband wieder beim Familienministerium eingeladen. (Bild Jörg Zägel)
Im Juli war unser Verband wieder beim Familienministerium eingeladen. (Bild Jörg Zägel)

Am 19. Juli 2017 nahm unser Vorstandsmitglied Katharina Spieth an der Veranstaltung „Familienpolitik - Bilanz und Ausblick“ im BMFSFJ in Berlin teil. Dabei stellte die zuständige Abteilungsleiterin Frau Mackroth die Erfolge der aktuellen Familienpolitik heraus und betonte künftige Herausforderungen.

Auf der Habenseite verbucht das Familienministerium die Entlastung der Alleinerziehenden durch die Neuregelungen beim Unterhaltsvorschuss, den Anstieg der Inanspruchnahme beim ElterngeldPlus (2015: 13.8% / 2016: 25.6%) und den Anstieg der Kinderbetreuung für Kinder unter drei Jahren auf nunmehr 33 Prozent. Auch bei der Umsetzung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch die Unternehmen zeigten sich Verbesserungen.

Als kurz- bis mittelfristige Tätigkeitsfelder hat das BMFSFJ unter anderem die Qualitätssteigerung in den Kitas, weitere Anreize für das Partnerschaftlichkeitskonzept sowie punktuelle Unterstützung für Trennungsväter und Patchworkfamilien ausgemacht. In diese Überlegungen konnte unser Verband auch die Forderung nach einem kostenlosen Eintritt für dritte und weitere Kinder in Museen des Bundes einbringen.

Als langfristige strategische Felder wurden die Bereiche „Bildung“ und „Digitalisierung“ benannt, die letztlich eng verbunden sind und auch in unserer Verbandsarbeit eine wichtige Rolle spielen. Hier wurden Maßnahmen zur Verbesserung der Nachmittagsbetreuung in den Grundschulen ebenso angesprochen wie Kommunikationsansätze, die ein Abrufen des Bildungs- und Teilhabepaketes vereinfachen. Schließlich machte Frau Abteilungsleiterin Mackroth darauf aufmerksam, dass das Ministerium immer mehr Anfragen von Eltern zur Mediennutzung erreichen – ein Thema für das wir bereits seit längerem eine eigene Medienberatung
 anbieten.

Letztlich bleibt das vorherrschende Ziel des BMFSJF durch Bildung und Unterstützung ein Abrutschen von Familien in Armut zu verhindern. Das ist auch aus unserer Sicht wertvoll – wenngleich über die konkreten Ansätze weiter diskutiert werden darf.

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