Für die Mehrkindfamilien unterwegs in Berlin
v.l.n.r. Andreas Konrad, Dr. Elisabeth Müller, Bundesministerin Dr. Kristina Schröder, Alexandra v. Wengersky
KRFD bei Bundesministerin Schröder

Pressemitteilung des KRFD: Für die Mehrkindfamilien unterwegs in Berlin

Zu Gast bei Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder

Am 10. Dezember 2012 trafen sich Mitglieder des Verbandsvorstandes mit Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder in Berlin. In dem etwa einstündigen Gespräch stellten Elisabeth Müller, Andreas Konrad und Alexandra Gräfin Wengersky die Ziele und Projekte des Verbandes kinderreiche Familien Deutschland e.V. vor. Die Notwendigkeit einer deutlicheren Anerkennung seitens der Politik und einer gezielten Förderung der Mehrkindfamilien durch eine besondere Mehrkindpolitik als zweite Säule neben Vereinbarkeit von Familie und Arbeit standen bei dem Gespräch im Vordergrund.

Andreas Konrad erläuterte die Familienstruktur in Ostdeutschland, die bei ausreichender Krippenbetreuung einen klaren Trend zur Einkindfamilie aufweist und Kinderreichen wenige Chancen biete. Alexandra Gräfin Wengersky schilderte ihre Erfahrungen in Köln mit dem Thema KiTa-Ausbau. Das Betreuungsgeld nannte Elisabeth Müller „einen Beitrag zur Wahlfreiheit für Familien“.

Elisabeth Müller informierte die Ministerin über die Bandbreite von kinderreichen Familien, die sich im Verband organisiert haben und machte deutlich, welches Potential Mehrkindfamilien für die Gesellschaft darstellen und verwies darauf, dass sie in der aktuellen Familienpolitik kaum berücksichtigt werden. „Wir wünschen uns für unser Land, dass die Kinderreichen mehr in den Fokus rücken und Familienpolitik die ganze Bandbreite von Familien in den Blick nimmt. Dazu gehören auch die 1,5 Millionen kinderreiche Familien. "Viele Kinder sind von vielen Menschen ein gewünschtes Lebensmodell, dass sie verantwortlich und engagiert leben“, sagt Elisabeth Müller, Vorsitzende des Verbandes. Schröder anerkannte den Verband als wichtige Vertretung für die kinderreichen Familien. Besonders interessiert zeigte sie sich an den Initiativen des Verbandes, die politikunabhängig sind, etwa der initiierte Schreibwettbewerb, den für das Jahr 2014 geplanten Kongress oder den Filmspot. Sie macht deutlich, dass der derzeitige Fokus der Familienpolitik darauf liege, den KiTa-Ausbau zu schultern und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Ihrer Überzeugung nach ist eine Beteiligung am Arbeitsmarkt der beste Weg, Familien finanziell abzusichern. „Es war ein erster Schritt des Kennenlernens und wir freuen uns, dass die Kinderreichen Familien in Berlin ein offenes Ohr finden“, fasst Müller das Treffen in Berlin zusammen, „nun muss aus Neugier auf den Verband Engagement für die Kinderreichen werden“.

Dr. Patricia Arndt
Vorstand Öffentlichkeitsarbeit
Sprecherin des Vorstands
Mobil: 0172/9179991
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Der Verband kinderreicher Familien Deutschland e.V. ist im Jahr 2011 aus der Initiative engagierter kinderreicher Familien entstanden, vertritt 1,2 Millionen kinderreicher Familien in Deutschland und setzt sich in Politik, Wirtschaft und Medien für ihre Interessen ein. Der Verband versteht sich als Netzwerk von Mehrkindfamilien, die sich untereinander unterstützen und die Öffentlichkeit für ihre Anliegen erreichen wollen. Der Verband ist konfessionell ungebunden und überparteilich.

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