Offener Brief zur Korrektur des Kindergelds im Rahmen der Koalitionsverhandlungen

Frau Ministerin Manuela Schwesig
Frau Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz
Platz der Republik 1
11011 Berlin

Mönchengladbach, 1. November 2013

 

Offener Brief zur Korrektur des Kindergelds im Rahmen der Koalitionsverhandlungen

 

Sehr geehrte Frau Ministerin!
Sehr geehrte Frau Staatssekretärin!

Die von Ihnen geleitete Arbeitsgruppe bei den derzeitigen Koalitionsverhandlungen hat dieser Tage die sicher nicht einfache Aufgabe, die Weichen für die Familienpolitik der kommenden Jahre zu stellen.

Als Interessensvertretung der kinderreichen Familien in Deutschland nutzen wir die Gelegenheit, die Arbeitsgruppe in aller Deutlichkeit an die Wahlversprechen zu erinnern, die sowohl von der CDU/CSU als auch von der SPD im Rahmen ihrer Regierungsprogramme gemacht wurden.

Alle Parteien haben sich für die Erhöhung des Kindergelds stark gemacht.

Wir fordern Sie daher auf, insbesondere das Kindergeld für das dritte und vierte Kind einkommensunabhängig aufzustocken, um rund 5 Prozent für das dritte und 7 Prozent für das vierte und jedes weitere Kind.

Die Kindergeldbezüge für eine Familie mit vier Kindern würden sich damit von 773 Euro auf 798 Euro erhöhen.

Über die Erhöhung des verfügbaren Einkommens hinaus, halten wir die Aufstockung des Kindergeldes für ein wichtiges familienpolitisches Signal in Richtung der rund 1,3 Millionen kinderreichen Familien in Deutschland:

1. Sie verleiht dem Zutrauen in die Kompetenz der Eltern Ausdruck. Denn diese wissen am besten, was für sie und ihre Kinder gut und richtig ist.

2. Sie anerkennt die Leistungen der Eltern, die eigene Ambitionen hinter einem Familienmodell zurückstellen, das nicht nur eine Lösung für aktuelle und zukünftige demographische Herausforderungen bietet, sondern die ganze Gesellschaft auch um sozial und emotional hochkompetente Mitglieder bereichert.

Eine moderne Familienpolitik darf an der zukunftsorientierten und wichtigen Gruppe der Mehrkindfamilien in einer von Kleinfamilien und Singles dominierten Gesellschaft nicht vorbeisehen.

Mit freundlichen Grüßen

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Dr. Elisabeth Müller
Vorsitzende

cc Dorothee Bär, MdB

Bitte leiten Sie diesen Brief weiter, insbesondere an "Ihre" Landespoltiker, und unterstützen Sie uns mit Ihrer Unterschrift (Online-Petition).

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