PM zum Koalitionsvertrag im Bereich „Bauen/Wohnen“

PRESSEMITTEILUNG

Der KRFD begrüßt die angekündigten Maßnahmen in den Bereichen „Bauen“ und „Wohnen“; fordert jedoch eine stärkere Berücksichtigung von mehrkindtauglichem Wohnraum

Mönchengladbach, den 25.11.2021. Der Verband kinderreicher Familien Deutschland e.V. freut sich über die Ansicht der neuen Ampel-Regierung, dass „Wohnen“ ein Grundbedürfnis aller Menschen ist, welches nachhaltig, klimaneutral, barrierearm, innovativ, flexibel – und zuvorderst bezahlbar, ohne lebenslange Verschuldung – sein muss.

Der KRFD zeigt sich zudem erfreut, dass Auszüge seiner baupolitischen Forderungen als zukünftige Vorhaben der neuen Regierung berücksichtigt wurden. Mit einer Renaissance des öffentlich geförderten Wohnungsbaus, dem Einstieg in die Wohngemeinnützigkeit, dem Versprechen von digitalisierten, erleichterten Antragsverfahren sowie der Förderung des energetisch-nachhaltigen Umbaus sind wichtige, längst überfällige Schritte zu einer Verbesserung der gegenwärtigen Wohnsituation gemacht.

Damit das Thema „Wohnen“ jedoch den vielfältigen Ansprüchen und Familienformen standhält, weist der KRFD die zukünftige Regierung ausdrücklich darauf hin, die Bedürfnisse von 1,4 Millionen kinderreichen Familien im Blick zu behalten und mehrkindtauglichen Wohnraum sowohl im Rahmen einer modernden Städtebaupolitik als auch mit Blick auf eine Attraktivitätssteigerung des ländlichen Raums zu forcieren.

Die angekündigte Reformierung der Grunderwerbsteuer und damit die Förderung des Eigentumserwerbs wird vom KRFD begrüßt. Mit Nachdruck weißt Dr. Elisabeth Müller, Bundesvorsitzende des Verbands kinderreicher Familien, jedoch auch darauf hin, dass die Anzahl der Kinder bei der Berechnungsgrundlage stärker zu berücksichtigen ist. „In Stadt und Land sind Hausbau oder Hauskauf für Mehrkindfamilien oft die einzige Alternative für familientaugliches Wohnen, weil ausreichend große Wohnungen fehlen. Perspektivisch müssen auch unsere Innenstädte und Ortskerne wieder Orte des Lebens, Wohnens, Erlebens und Sich-Wohlfühlens für Kinder und Familien werden“, verdeutlicht Müller.

Sie regt zugleich an, dass die Ampel-Koalition jetzt auf kurzem Wege und zeitnah betroffenen Familien finanzielle Zuschüsse aufgrund der stark steigenden Energie- und Heizkosten gewähren sollte, da insbesondere kinderreiche Familien diese Mehrkosten gerade deutlich zu spüren bekommen. Müller meint dazu: „Diese Unterstützung könnte im Rahmen der Wohngeldberechnung realisiert werden, zum Beispiel über eine Anhebung des Heizkostenzuschusses in Familien mit drei und mehr Kindern. Diese Maßnahmen wären kein Wagnis, sondern Schritte in Richtung einer sozial-gerechteren Familienpolitik.“

 

Über den Verband kinderreicher Familien Deutschland e.V.

Der Verband kinderreicher Familien Deutschland e.V. (KRFD) ist im Jahr 2011 aus der Initiative engagierter kinderreicher Familien entstanden; vertritt 1,4 Millionen kinderreiche Familien in Deutschland und setzt sich in Politik, Wirtschaft und Medien für ihre Interessen ein. Der Verband versteht sich als Netzwerk von Mehrkindfamilien, die sich untereinander unterstützen und die Öffentlichkeit für ihre Anliegen erreichen wollen. Der Verband ist konfessionell ungebunden und überparteilich.

 

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