Themenwoche
Die teils drastischen Erhöhungen schlagen im Haushaltsbudget richtig zu.

KRFD-Themenwoche „steigende Verbraucherpreise“

Ob Kraftstoffe, Nahrungsmittel oder Strom: Die Verbraucherpreise steigen rasant wie seit Jahren nicht mehr. Viele Menschen sorgen sich, wie sie die nächsten Rechnungen bezahlen sollen.

Deshalb schauen auch wir genauer hin und wollen wissen: Was bedeuten die Preisanstiege für den Geldbeutel von uns kinderreichen Familien?

Teilen Sie mit uns Ihre Beispiele, Geschichten und Erfahrungen. Senden Sie diese bitte an Laura Schlichting oder begleiten Sie die Diskussionen auf Facebook.

Wir laden Sie auch dazu ein, uns auf Instagram (Kanäle: krfd_machbar oder refkrfd) zu folgen. Schon jetzt „danke“ für Ihre Beteiligung!

Tag 1

Theorie

Montag, Valentinstag 2022, 11 Uhr, in Deutschland

Einen guten Morgen ins Bundesgebiet! Macht ihr auch gerade zufällig die erste Kaffeepause der Woche?

Ich habe mich heute gefragt, wie viel Kosten für meine Tasse Kaffee anfallen und habe zum Auftakt unserer Themenwoche zu den aktuellen Verbraucherpreisen den Taschenrechner gezückt.

Die Rechnung kann nicht pauschalisiert werden, sondern nur als Richtwert dienen.
Grundsätzlich zu beachten ist die Leistung der Kaffeemaschine (dementsprechend hoch auch ihr Energieverbrauch).

Was ist es für ein Gerät?
Wie wird das Wasser erwärmt?
Wie wird der Kaffee zubereitet?
Wie teuer sind die Bohnen?


Für den Kostenvergleich nehme ich einen Energiepreis in Höhe von 32 Cent/kWh.
→ Energiekosten mit dem Kaffeevollautomaten: 3,42 Cent pro Tasse

Für 1 kg Kaffeebohnen veranschlage ich ca. 10,00€. Aus einem Kilogramm bekomme ich – je nach Bohnenstärke – ca. 120 Tassen.
→ 10,00€/ 120 Tassen = 8,3 Cent/Tasse

Wasser für die Zubereitung:
1 Kubikmeter Wasser 1.000 l Wasser) kosten durchschnittlich 2 €. Das heißt: 1 Liter Wasser kostet ca. 0,2 Cent.
→ 200 ml Wasser (pro Tasse) kostet 0,04 Cent. Ein Faktor, der fast vernachlässigbar ist.

Abschreibung auf das Gerät:
Auch die fällt höchst unterschiedlich aus. Je teurer die Maschine, desto größer die Abschreibung. (z. B. Lebenszeit Kaffeevollautomat ca. 10.000 Tassen; Filtermaschinen entsprechend günstiger)
→ Nehmen wir also im Schnitt 5 Ct. an

Ergebnis:
Meine Tasse Kaffee kostet mich in etwa 16,76 Cent.

Was man auch beachten müsste und nicht eingerechnet ist:
- Die Warmhaltefunktion – beispielsweise von Filterkaffeemaschinen – wurde nicht einbezogen.
- Die Energieleistung für die Milchschaum-Funktion fehlt noch, ebenso der Löffel Zucker und der Schluck Milch bzw. die Sahne, weil die Geschmäcker hier zu verschieden sind.

Ich habe mir sagen lassen, dass manche ihren Kaffee auch nur in Verbindung mit einem süßen Teilchen oder einem Keks oder einer kleinen Schokolade trinken.

Wie ihr seht, Kaffeetrinken ist komplexer als gedacht und es gilt viel zu beachten.

Sieht die Rechnung bei euch ähnlich aus?

(Wer auch rechnen will: Energiekosten:

mit dem Wasserkocher: 2,18 Cent pro Tasse
mit der Filterkaffeemaschine: 2,88 Cent pro Tasse
mit der Kapselmaschine: 3,01 Cent pro Tasse
mit dem Kaffeevollautomaten: 3,42 Cent pro Tasse
mit der Mokkakanne: 8 Cent pro Tasse)


Startet gut in die Woche!
Praxis

Heute morgen, ich saß gerade mit meinem zweiten Kaffee an den Beratungsanfragen vom Wochenende, rief mich die Kollegin an und berichtete von ihrer Energiekostenrecherche für die Themenwoche, den Preissteigerungen und was denn so ein Kaffee koste. Ich überschlug kurz, wieviel mich meine Leidenschaft für Kaffee (mit Milchschaum aus dem Vollautomaten) monatlich kostet und hatte plötzlich keinen Appetit mehr. Das Croissant, welches die Teenager überraschenderweise übrig gelassen hatten (der ein oder andere musste heute nachschlafen nach der langen Superbowl-Nacht und hatte daher das Frühstück gleich ausgelassen), mochte ich dann auch nicht mehr… Apropos Croissant: wir haben Ferien, ab und zu gehen dann die Kinder zum Bäcker. Der/die Glückliche konnte das Restgeld von den 10€ Bäckergeld immer behalten. Neuerdings muss ich selbst gehen. Meinen Tochter - bisher eifrige Wechselgeldsammlerin - musste kürzlich beim Bäcker draufzahlen…

Jedenfalls traf mich die morgendliche Kaffeerechnung tatsächlich, musste ich doch noch das Schreiben des Energieversorgers von letzter Woche mit einer Erhöhung des Erdgaspreises und damit unseres Abschlags verdauen. Seitdem habe ich die Heizungen hier im Haus ganz abgedreht. Einer meiner Söhne behauptet, man könne bald Pinguine in unserem Wohnzimmer auswildern. Kinder - die müssen auch immer übertreiben…

Eine gute Nachricht gibt es für mich heute: wir haben Ferien, es sind weniger Fahrdienste notwendig. Ich muss also gerade nicht tanken. 75€, die ich mir diese Woche spare. Also theoretisch sparen könnte, wenn nicht der ganze andere Kram auch teurer geworden wäre. Es ist nun auch noch Winter, saisonales Obst und Gemüse nur sehr begrenzt vorhanden und leider haben meine Kinder eine verhängnisvolle Vorliebe für Gurken. Und Äpfel. Und Birnen.
Wir sind sehr froh, dass wir einen Garten haben und Gemüse und Obst aus eigenem Anbau haben. Und Wachteln haben wir auch - ab April ist die Versorgung mit Eiern gesichert. Ich bräuchte halt irgendwie noch ne Ölquelle im Garten oder das ein oder andere Solarpanel auf dem Dach.

Nummer 3 - der 16jährige Handwerker und das technische Genie der Familie - hat übrigens eine Lösung für all meine Probleme gefunden: er hat kürzlich gelesen, dass Manganknollen auf dem Meeresgrund in der Tiefsee ein lohnendes Investment sind. Leider ist eine Förderung noch unrentabel und die Druckverhältnisse sind auch schwierig da unten im Meer. Er sagt, ich soll mir dennoch ein Ruderboot besorgen, einen Eimer und nen gebrauchten Tauchanzug. Den Rest würde er schon irgendwie mit Bleigewichten und einer Spitzhacke lösen. Ich sag mal so: beim nächsten Brief unseres Energieversorgers bin ich durchaus bereit, auf den Vorschlag einzugehen. Ihr findet mich dann im Pazifik, mit Tauchanzug und Spitzhacke beim Lösen meines Erdgaspreisproblems…
Tag 2
Theorie

Lasst uns heute auf die Kraftstoffpreise schauen. Diese sind in einigen Kommentaren gestern auch bereits angeklungen. Saftige Überraschungen warten gerade wieder an der Zapfsäule.

Ich im Januar 2021:
1,25 €/l ... ok

Ich im November 2021:
1, 70 €/l uff...

Ich heute Februar 2022:
1,91 €/l oh meine Güte ...

Hauptgrund für die höheren Spritkosten letztes Jahr war die gestiegene Nachfrage nach Rohöl als Folge der Erholung nach dem Lockdownjahr. Der ADAC nennt November 2021 gar den teuersten Tankmonat, »den es jemals gab«.

2021 ist beim Tanken das teuerste seit 2013 gewesen. Im Durchschnitt kostete ein Liter Super E10 1,522 Euro, ein Liter Diesel 1,385 Euro, wie der ADAC mitteilte. Im Jahresverlauf gab es demnach »enorme Preisschwankungen«.

Und wie schaut es dieses Jahr aus?
Die Kraftstoffpreise an der Zapfsäule sind wieder hoch. Eigentlich könnte man sagen, dass ein neues Alltzeithoch das nächste jagt. Wie schon im Jahr 2021 das Tanken teurer wurde, ist mittlerweile abzusehen, dass auch Benzin- und Dieselpreise 2022 weiter in die Höhe schnellen.

Die Ukraine-Krise sorgt auch für steigende Preise an den Tankstellen. Heute früh kostete der Liter Diesel 1,712 Euro je Liter. Die Benzinsorte Super (E5) kostete 1,856 Euro und Super (E10) 1,798 Euro.

Trend?
Manche gehen davon aus, dass die Spritpreise bis zu 22 Ct. ansteigen könnten.
Clemens Fuest, Präsident des Ifo-Instituts in München hat in einem F.A.Z.-Artikel vom 14.2. ("Keine Hilfe für gestresste Pendler, Autor Manfred Schäfers) über reale Knappheiten und gestiegene Preise gesagt: "Es ist notwendig, dass Haushalte und Unternehmen die Preissignale spüren und sich daran anpassen, also beispielsweise kraftstoffsparender fahren."

Wie geht ihr mit dem „Teuer-Schock“ (so nennt es die Bild-Zeitung) in dem Bereich um?
Müsst ihr täglich zur Arbeit pendeln?
Was macht das mit dem Eltern-/Oma-/Opa-Taxi für die Kinder?
Habt ihr Ausweichmöglichkeiten? ÖPNV? Radeln?...

Diskussion siehe Facebook


Praxis

Egal wo man hinkommt, überall scheinen die aktuellen Benzin/Diesel-Preise Thema zu sein. Mein Vater überraschte mich heute morgen mit der Überlegung, am Wochenende einen Ausflug nach Breslau zu machen (300 km einfache Strecke) - der Liter Benzin würde 0,50€ billiger sein und überhaupt könnte man sich mal wieder irgendwo einen schönen Tag machen. Seine Kollegen hätten gesagt, bei 200 km Anfahrt lohne das noch definitiv. An der Kasse im Supermarkt das Gleiche.

Ebenso beim Smalltalk mit dem Biokistenlieferanten. Selbst die Nachbarin, die nur noch mit dem Rollator unterwegs ist, schimpft über die Benzinpreise. Nummer 3 macht sich Sorgen um die nächste Füllung seiner Kettensäge. Ich möchte grad gar nicht an die nächste Tankfüllung denken - dabei habe ich laut Anzeige nur Benzin für noch etwa 100 km. Ich vertage das Problem auf nächste Woche, noch sind hier Ferien und ich weigere mich, das Auto zu nutzen. Dabei haben wir aus Kostengründen schon länger vom 7-Sitzer zum kleinen 5-Sitzer umgerüstet, die drei großen Kinder fahren ja auch kaum noch mit uns mit. Und wenn, buchen wir eben zusätzliche Bahntickets. Wir diskutieren schon, ob wir nochmal in einen jungen gebrauchten Benziner investieren, für 2 Jahre leasen (wobei - einer bricht dann garantiert ins Auto und die Kaution ist weg) oder ob wir noch zwei, drei Jahre warten und dann auf ein E-Auto setzen.

Während ich wöchentlich tanken fahre (und beim Anblick der Rechnung für die Tankfüllung jedesmal weiche Knie bekomme), hat es mein Mann recht gut. Der pendelt wöchentlich von irgendwo in Westsachsen (wo wir wohnen) nach München (wo er arbeitet). Ein paar Tage im Voraus gekauft, kostet uns die Langstrecke hin und zurück knapp 50€ (mit BahnCard 25). Die Wochenkarte, die ich für die 6 km mit der Straßenbahn bräuchte, kostet knapp doppelt so viel. Also bleib ich dann doch beim Auto - und zahle letztlich drauf. Wir wohnen noch relativ zentral, Familien in ländlichen Gebieten haben die Wahl gar nicht.

Zumindest steht unser Auto diese Woche tatsächlich nur herum - der zweite Sohn, gerade 19 geworden, konnte nämlich aufgrund der Wartelisten, die in den Fahrschulen aufgrund der Corona-Pandemie entstanden, noch gar keinen Führerschein machen. Nummer 1 hatte sich bereits vorher gegen einen Führerschein entschieden und nutzt sein Studenten Ticket ausgiebig. Bei den derzeitigen Benzinpreisen bin ich da grad nicht traurig darüber
Bliebe noch CarSharing als Möglichkeit. In unserer (größeren) Stadt gibt es 3 entsprechende Fahrzeuge. In zwei von ihnen könnte ich tatsächlich Kinder mitnehmen. Die Stellplätze sind aber 5 km entfernt. Ich brauche also wieder meine Wochenkarte für den Nahverkehr.
Aus Mangel an richtigen Alternativen werde ich nächste Woche Montag tanken müssen. Wenn ihr im Laufe des Montags ein merkwürdiges Wehklagen von weiter Ferne hört - das könnte ich an der Tankstelle sein…

Und wenn ich schon dabei bin, mit Euch zu sprechen: danke für die zahlreichen, informativen Nachrichten zu erneuerbaren Energien und Energiequellen aus dem Meer und deren Nutzbarkeit nach meinem gestrigen Beitrag. Ich könnte jetzt über Manganknollen Facharbeiten schreiben. Und ich habe noch mehr gelernt. Ich weiß jetzt, was Schwarze Raucher sind, wie das mit dem Gashydrat ist und wieviel Prozent der weltweiten Gesamtmenge an Offshore-Windenergie aus Deutschland kommt. Ich wäre bereit, mein Wissen für Erdkunde-Vorträge Eurer Kinder zu verkaufen. Die Verhandlungsbasis liegt bei 10 Gurken pro Vortrag. Ich nehme wahlweise auch Croissants. Oder Super E10 im Kanister.
Tag 3

Theorie

Habt ihr Prozentrechnung auch so gemocht wie ich in der Schule? Spätestens jetzt zahlt es sich aus!

Ein Dank an Sebastian Heimann, der die Strompreis-Übersicht an uns gesendet hat!

Dazu muss man sagen, dass es geschätzte Durchschnittsverbräuche (angelehnt an das Vergleichsportal Verivox) sind, mit denen gerechnet wird. Zur vereinfachten Darstellung wird der jährliche Durchschnittsstrompreis für Haushalte gemäß BDEW-Strompreisanalyse Januar 2022 angenommen. Dadurch ergeben sich preisliche Toleranzen.

Was können wir also den Werten entnehmen und was steht hinter den Zahlen?

Der Stromverbrauch eines Erwachsenen wird mit 1.500 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr angegeben; der eines Kindes wird mit 800 kwh/Jahr angesetzt.
(800 kWh * 36,19 Ct/kWh) / 100 = 289,52 €/kWh

Der Stromverbrauch für ein Kind würde mit der Basis 289,52€ pro Jahr betragen. (1500 kWh * 36,19) / 100 = 542,85€/kWh für einen Erwachsenen.

Mit anderen Worten: etwas mehr als ein Monat Kindergeld geht in die Stromkosten pro Kind.

Nun noch ein Blick auf die Preissteigerung, die ich aus der Tabelle errechne:

Von 2018 auf 2019 stieg der Strompreis um 3,34%.
Von 2019 auf 2020 um 4,43%
Von 2020 auf 2021 um 1,1%.
Von 2021 auf 2022 um 12,53%.

Hier beobachten wir zwei Punkte:

Den geringsten Preisanstieg mit minimal Änderung gab es von 2020 auf 2021. Im Gegensatz - und deswegen hört man gerade so oft vom „Preis- bzw. Teuerschock“ - zum letzten Jahr 2021 auf dieses Jahr: 12,53%

Ca. 12,53% entsprechen etwa 4 Cent mehr pro Kilowattstunde.

Im Vergleich zum Vorjahr bei einer Familie mit 5 Kindern macht das eine Mehrbelastung von 270,01€ aus.

Die roten Zahlen zeigen die Mehrbelastung.

So nüchtern wie die Zahlen da stehen, so bedrückend ist es in Realität.

Frage nun an euch:

Die Tabelle geht von einem statischen Verbrauch pro Kind aus. Könnte man aber nicht auch meinen, dass es pro Kind proportional etwas weniger mehr wird? Könnte man hier Synergieeffekte ausmachen? Also sind mehr Kinder, etwas weniger Stromkosten als 800 kWh pro Kind? Z. B. weil sich in den Zimmern u. U. mehr Familienmitglieder gleichzeitig aufhalten. Zu untersuchen wäre dann auch, ob bei 5 Kindern auch bspw. tatsächlich 5 Fernsehgeräte/ 5 Radios/ 5 PCs / 5 Xboxen usw. stehen.

--> Ist der Verbrauch von 800 kWh pro Kind angemessen? Wie sieht euer Stromverbrauch aus? Seht ihr in euren Familien vielleicht ein paar Synergieeffekte?

 

Praxis

Könnt Ihr Euch noch daran erinnern, wie es war, als Ihr Euer erstes eigenes Geld verdient habt? Zumindest bei mir waren die 180 DM Lohn fürs Austragen von Werbeblättchen beinah lebensverändernd: ich kam mir unendlich wohlhabend vor, so viel Geld für mich zum Ausgeben - und nichts davon musste für Nebensächlichkeiten wie Miete, Lebensmittel oder Strom zurückgelegt werden. Ich investierte die Kohle dann auch ziemlich schnell in weiße Schuhe mit Plateausohle und Poster und Briefpapier mit Delfinen und Liebespaaren. Die 90er-Teenager unter uns werden sie kennen, die Kataloge von Dany‘s Dream und anderen Anbietern. Na jedenfalls waren die 180 DM richtig viel Geld für mich - und ich war jung und beinah sorgenlos.

So ähnlich, vermute ich, geht es meinen (älteren) Kindern heute noch… nur ich werde immer unentspannter. Leider entwickle ich eine merkwürdige Abneigung gegen Kabel in Steckdosen, an denen kein Endgerät hängt, ewig ladende Laptops oder Tablets, grundsätzlich nie benutzte Ausschalter an Mehrfachsteckdosen und - meine Endgegner - PlayStation, Fernseher und Sky-Box im Standby. Gefühlt sehe ich die Kilowattstunden dort verbrennen und meine Stromrechnung, die mit vier jungen Erwachsenen im Haus exorbitante Maße angenommen hat, weiter steigen. Meine Kinder hingegen bleiben entspannt. „Ist doch LED!“ „Das ist AAplus, das verbraucht quasi nichts.“ und „Jahaaaaa“ sind dann die Entgegnungen des Nachwuchses.

Heute habe ich mich dabei erwischt, dass ich den Satz gesagt habe, den ich nie sagen wollte: „Warte mal, bis Du Dein eigenes Geld verdienst (…)“ - viele von uns kennen diesen Satz. Hat bei uns nicht geholfen, hilft bei dem Nachwuchs auch nicht.

Aber ein Aha-Erlebnis hatte ich heute: der Zweitklässler sammelt mit großer Begeisterung Nachtlichter. Die müssen auch abends alle leuchten, wenn er ins Bett geht. Es wundert mich immer, dass bei uns noch kein Flugzeug gelandet ist, so wie das Zimmer den Garten ausleuchtet. In unserer Familie ist „Wer macht bei F. die Lichter aus?“ auch die unangenehmste Aufgabe (sogar nach dem Kompost wegbringen - und das mag was heißen!). Man braucht da gut und gerne 15 Minuten, bis man mit F.s Lampenladen durch ist.

Ich war also heute im Zimmer vom Junior. Wäsche einsammeln, Blumen gießen, das Übliche. Und da fiel mir auf, dass er überall Lichter „mit Steckern dran“ hat. Der Stromfresser im Haus ist gefunden. Ab heute gehen wir auf Lampenentzug. Ganz sanft natürlich, jeden Tag eine Lichterkette weniger. Ich erwarte eine Ersparnis von mindestens 180 DM im Jahr. Und DANN meine Lieben, dann schau ich mal ob es noch Delfinposter gibt und ich in Buffalos noch laufen kann …

 

Tag 4

Theorie

Nehmen wir uns nun die Nahrungsmittel in den Fokus. Auch die werden teurer.

Habt ihr euch auch schon gefragt, wie sich die Lebensmittelpreise zusammensetzen?

Die in Deutschland üblichen, durchschnittlichen Lebensmittelpreise hängen sowohl von den Entstehungskosten wie auch von der Logistik ab. Das sind zum Beispiel Transport und Lagerung. Außerdem bilden auch die Besteuerung (bei uns die Mehrwertsteuer) den Preis. Ebenso das durchschnittliche Lohnniveau sowie die Konkurrenz-Situation im Einzelhandel (Annika hatte in ihrer frühesten Jugend, wie wir gestern erfahren haben, sogar "bunte Blättchen" ausgeteilt.)

Für den Handel selbst sind neben Angebot und Nachfrage auch die Qualität sowie die Verlässlichkeit der Zulieferer wichtig. (Wir hören von gestörten Lieferketten aufgrund von Trucker-Protesten, in Häfen gestrandeten Containern, Quarantänen beim Personal in der Produktion, Materialmangel usw.)

Kriterien wie Nachhaltigkeit und faire Produktionsbedingungen werden zudem in vielen Bereichen wichtiger. Die Verbraucher wollen wissen, woher z. B. das Fleisch stammt. Woher die Eier kommen usw.

Interessant ist, dass im Preis auch sogenannte „Folgekosten“ zu finden sind. Forschende aus Augsburg haben insgesamt vier Hauptfaktoren zur Ermittlung eines Preises ausgemacht, die explizit auch externe Effekte berücksichtigten. Neben dem bekannten Treibhausgas CO2 sind Nitrat und Stickstoff, der Energiebedarf sowie Landnutzungsänderungen (z.B. Brandrodung von Regenwald für den Anbau von Futtermittel), als maßgebliche Treiber von Umweltfolgekosten ausgemacht worden.

Das Ummünzen dieser externen Effekte in Euro ist schwierig und nicht allgemein verbindlich. Apps und CO2-rechner bringen schnelle Abhilfe.

Worauf legt ihr besonders Wert? Wann seid ihr bereit, gern mehr zu zahlen? Worauf würdet ihr ungern verzichten, auch wenn der Preis auf einmal richtig teuer wird?

Praxis

Zweieinhalb Päckchen Nudeln. Der Durchschnittsverbrauch meiner vier Teenager - davon drei Jungs und alle vier mit viel Bewegung im Alltag - ist wohl der Grund für mindestens die Hälfte meiner grauen Haare; 1,25 kg Nudeln hat Nummer 2 gestern Abend in den Topf geworfen und gekocht. Dazu Tomatensauce aus ein paar Dosen Tomaten. Als ich von der Hunderunde zurückkam, freute ich auf meine Portion. Die dauere noch etwas, wurde mir schon an der Tür entgegnet. Der Junge kochte gerade das übrige halbe Päckchen, irgendwie - ganz zufällig - waren die anderen schon aufgegessen.

Hätte mir früher jemand gesagt, dass Heranwachsende so viel essen können, ich hätte es nicht geglaubt. Und da ist’s fast egal ob Jungs oder Mädchen. Der Nachwuchs futtert und futtert und futtert - und ich bin gut beschäftigt mit der Aufrechterhaltung der Versorgungslage im Haus.

Bei den derzeitig Lebensmittelpreisen ist das herausfordernd, auch wenn man mit dem Einkommen sonst gut auskommt: Luxusartikel wie Strom, Erdgas und Benzin schmälern das monatliche Polster merklich.

Ja, wir gönnen uns noch die Lieferung der wöchentlichen Biokiste und achten auf regionale Produkte und artgerechte Haltung. Aber ich gebe zu, manchmal juckt es mich schon in den Fingern, da nicht mehr so einen Wert drauf zu legen - vor allem bei den Mengen, die hier so durchlaufen. Im Sommer gibt der Garten einiges her, aber jetzt? Ich war heute einkaufen. Schon wieder; Äpfel, Birnen, Lauch, zwei Gurken, Butter, Eier, Nudeln, Reis, Couscous, Fisch, Käse - plus 3 Flaschen Öl (Ernsthaft? 1,79€? Leute, ich bin Allergikerin, es gab letztes Jahr definitiv genug blöden Raps, meine Augen waren wochenlang verquollen - es gibt gar keinen Grund, dass der jetzt auch so teuer ist), Mehl, Quark, Zucker und nochmal Eier. Meine Tochter hatte versprochen, Quarkbällchen für alle zum nächsten Konfiunterricht mitzubringen. Ich möchte nicht zuviel verraten, nur soviel: es hätte mich nicht gewundert, wenn Peter Zwegat gegenüber der Kasse kopfschüttelnd an seinem Flipchart gestanden und mich zum Gespräch geladen hätte…

Klingt vielleicht witzig, so richtig lustig find ich es dennoch nicht. Ich mach mir da schon Gedanken über die nächsten Monate. Zu oft erreichen mich in der Beratung Anfragen von Familien, die in akute finanzielle Problemlagen gerutscht sind - und es gibt derzeit wenige Lösungswege. Wir sind dran, das kann ich Euch versichern. Gerade sammeln wir die Anfragen, sprechen mit Behörden, anderen Verbänden und VertreterInnen aus der Politik. Wir wünschen uns sehr, dass es bald Unterstützung gerade bei den Energiepreisen gibt. Dann wäre auch die Teuerung der Lebensmittel vielleicht eher zu verschmerzen. Wenn’s soweit ist, lade ich Euch ein: es gibt Quarkbällchen für alle. Schön in Rapsöl ausgebacken. Versprochen.

Tag 5

Theorie

Hallo am 5. Tag unserer Themenwoche!

Sehr einfach erklärt, bedeutet "Inflation", dass ich für das gleiche Geld weniger bekomme als noch einige Zeit zuvor. Nur, was bringt mir ein halb renoviertes Kinderzimmer?

Nehmen wir uns heute also die Preise des Bausektors unter die Lupe. Allen professionell und hobbymäßig handwerkelnden Menschen wird es auch längst aufgefallen sein: (und nun kann ich wie schon die letzten vier Tage beginnen)

Bauen ist im Jahr 2021 deutlich teurer geworden. Wie deutlich genau seht ihr auf der Statistik. Ich nehme mir ein paar Posten heraus:

Die Erzeugerpreise für einzelne Baustoffe wie Holz und Stahl stiegen 2021 so stark wie noch nie seit Beginn der Erhebung 1949. Konstruktionsvollholz verteuerte sich um 77,3 % gegenüber dem Vorjahresdurchschnitt, Dachlatten um 65,1 %, Bauholz um 61,4 %. Spanplatten, für die in der Regel das Abfallprodukt Sägespäne genutzt werden, stiegen um 23,0 %.
Betonstahl in Stäben war 53,2 % teurer, Betonstahlmatten kosteten 52,8 % mehr als 2020. Betonstahl wird unter anderem im Rohbau zur Verstärkung von Bodenplatten, Decken oder Wänden eingesetzt.
Oder, Kupfer und Kupferlegierungen, das beispielsweise für den Heizungsbau oder in der Elektroinstallation genutzt wird, stieg um 26,9 % gegenüber dem Vorjahresdurchschnitt an.

Warum?

Auch hier sind Lieferengpässe, Rohstoffknappheit, ein höherer Erdölpreis, eine erhöhte Nachfrage im In- und Ausland sowie Teuerungen für die Bauleistungen zu nennen.

Und dennoch. Manche Reparaturen oder Arbeiten an oder im Haus/Wohnung/Grundstück kann man einfach nicht aufschieben. Oftmals sind Projekte lang im Voraus geplant; Architekten- und Ingenieurbüros etc. wollen natürlich auch bezahlt werden. Genehmigungen sind einzuholen, Fristen zu beachten.

In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden von Januar bis November 2021 rund 293.000 Wohnungen genehmigt. Das waren 1,7 % mehr als im Vorjahr. Dabei stieg die Zahl der Baugenehmigungen für Zweifamilienhäuser um 24,6 %. Bei Einfamilienhäusern und Mehrfamilienhäusern um 1,2 % beziehungsweise 0,5 %.

Der Staat fördert den Neubau und energetische Sanierungen, aber die Lage ist zunehmend ein Dilemma, oder doch nicht? Genehmigungen sind eingeholt, Kredite bewilligt, aber die "Ressource" Mensch, der Dreh- und Angelpunkt der Umsetzung beim Bauen (vom Wünschen übers Planen übers tatsächliche handwerkliche Geschick), ist schlicht nicht zu finden oder erst mit langen Wartezeiten oder falls zu finden, dann unter Umständen zu erheblich gestiegenen Preisen.

Ja, natürlich, dahinter stehen auch Unternehmen, die wirtschaften müssen; dahinter stehen auch Menschen, die für ihren Arbeitsplatz dankbar sind; Väter und Mütter, die ihre Familien zu ernähren haben, die auch mit der Inflation kämpfen. Wir sind eine Gesellschaft.

Herzlich willkommen imW _ r _ s _ h _ f _ _ k r _ _ s _ a _ f


Und an dieser Stelle ein aufrichtiges großes DANKE an das Handwerk!


Zeit für Fragen

--> Habt ihr gerade selbst eine Baumaßnahme laufen? Seid ihr zufällig vom KfW-Förderstopp betroffen gewesen? Wolltet ihr etwas renovieren und vertagt es vorerst aufgrund der Preislage?

Wie immer, danke fürs Teilen!

PS: Übrigens, liebe Kollegin, ein Insektenschutzspannrahmen mit Pollenschutzgitter (z. B. für Raps) hat gerade eine Lieferzeit von 15 Wochen. Es wird für dieses Jahr also knapp.

 

Praxis

KRFD - Themenwoche - Tag 5

Nummer 3 hatte letzte Woche ein gravierendes Problem. Unser Vorzeige-Handwerker-Nachwuchstalent, inzwischen 16, probierte allerlei Lösungsansätze, bis es ihm reichte. Jetzt, sagte er, sei das Maß voll. Okay, entgegnete ich ohne wirklich zu wissen, was jetzt wie gefüllt ist. Aber bei Nummer 3 kann man sich darauf verlassen, dass man erfährt, was sein Problem ist.

Ich wollte eigentlich mal 15 Minuten in Ruhe in meinem Buch weiterlesen, das ich seit Wochen immer wieder neu anfange, weil ich jedesmal vergessen habe, worum es denn nun ging (Falls jemand „Über Menschen“ gelesen hat: schickt mir doch mal ne Zusammenfassung, ich geb’s auf…). Nummer 3 holte einen zerknitterten Zettel aus der Arbeitshose. Eine Mängelliste.

Er hatte in mühevoller Kleinarbeit (der Junge hat wohl mal wieder die Zeit genutzt, die er eigentlich für die Englischvokabeln nutzen sollte) alle dringend im Haus zu renovierenden Stellen notiert. Daneben stand die Menge und Bezeichnung der hierfür benötigten Baumaterialien- plus diverser neuer Werkzeuge und Maschinen von namhaften Herstellern, die wir bei der Gelegenheit gleich noch anschaffen sollten (unter anderem ein Akku-Betonverdichter, 13000 U/min - 579€). Neben einigen dieser „müssen wir dringend kaufen“- Sachen befanden sich schwarze Kreuze.

Und da, bei den schwarzen Kreuzen, liegt sein Problem. Diverse Baumaterialien sind kaum noch verfügbar- oder sehr teuer geworden (Gut, das interessiert den Jungen eher nicht so…). 5 Säcke Haftputzgips, 12 Wochen Lieferzeit. Auf den Karton Silikon müsste er auch lange warten. Einiges anderes wurde im Baumarkt schon so lange nicht geliefert, dass die Regale anderweitig gefüllt wurden.

Wie soll der Nachwuchshandwerker denn da ordentlich arbeiten? Das läuft doch so: Mangel feststellen, Liste schreiben, Geld bei Mama einsammeln, ab zum Baumarkt und loslegen… Wartezeiten können da nicht eingeplant werden. Es geht immerhin um dringliche Angelegenheiten! Jetzt ist das beim Junior alles nicht so dramatisch. Weder seinem Wunsch nach einer Bar in seinem Zimmer, noch dem gewünschten Umbau des Bades in eine Saunalandschaft mit Whirlpool sehe ich mit Begeisterung entgegen. Aber andererseits wär es schon gut, wenn wir endlich mal die Gipsplatten geliefert bekämen, die schon lang bestellt wurden. Schließlich haben wir noch wirkliche Umbauprojekte im Haus.

Und nicht nur Nummer 3 erlebt den Mangel an Baumaterial. Meinen Mann als Handwerker beschäftigt das Thema beruflich… so richtig sicher ist da niemand, ob rechtzeitig genügend Nachschub an dringend benötigten Materialien kommt. Schon oft wurden Lieferzeiten deutlich verlängert oder die Lieferung fiel komplett aus.

Und wenn man Material hat - findet man dann auch noch einen Handwerker? Ich traue ja Nummer 3 viel zu, aber die bald anstehende Erneuerung der Elektrik im Haus würde ich gern einem Fachmann überlassen. Leider sind die Fachbetriebe in unserer Nähe restlos ausgebucht, auch da: lange Liefer- äh Wartezeiten. Vermutlich wäre ich sogar besser dran, wenn ich Nummer 3 einfach ne Ausbildung zum Elektriker machen lasse. Könnte sein, dass er eher mit der Ausbildung fertig wird, als dass ich in der Warteliste vom Elektriker auf Platz 1 gerutscht bin.

Ich bin da allgemein sehr ratlos. Nummer 3 jedenfalls packt seine Probleme jetzt selbst an: er hat seine Mängelliste dem Bauministerium gemailt und hofft dort auf Unterstützung. Sollte von dort der gewünschte Akku-Betonverdichter kommen, habe ich ein Problem: ich kann dann das Sauna-Whirlpool- Erlebnisbad im ersten Stock nicht mehr abwenden. Aber wer braucht schon eine Dusche oder eine Toilette, wenn er doch eine Sauna aus Pappelholz, 180x180m mit 9kW Leistung (und das bei unserem Stromnetz) als sein Eigentum bezeichnen kann?
Tag 6

Theorie

Aufgrund eurer vielen Rückmeldungen (auch direkte Nachrichten, danke dafür!) hängen wir noch einen 6. Tag dran. ;-)

Die selbst auferlegte Herausforderung bestand heute darin, dass ich etwas finden wollte, das nicht knapper oder teurer oder mit langen Lieferfristen verbunden ist. Es war taff, aber tatsächlich machbar:

Strauchbeeren , Backmischung für Kuchen, Pizzen und Räucherfisch haben sogar eine leichte Preissenkung erfahren. (Weitere Produkte, die eine Preissenkung erfahren haben, seht ihr im Bild unten.)

Fokussieren wir uns auf die Strauchbeeren, also insbesondere z. B. Kulturheidelbeeren und Weiße/Rote/Schwarze Johannisbeeren, wurden in 2021 billiger! (Unglaublich, es gibt keine Emojis von den benannten Sorten, die ich hier zum Bebildern nutzen könnte ...)

Der Grund: es gab einfach mehr von ihnen. Die Witterungsbedingungen waren in 2021 wohl spitze. Keine Spätfröste und keine Trockenheit sorgten für einen deutlichen Anstieg der Erntemenge. Während die Anbaufläche gegenüber dem Vorjahr nahezu konstant blieb, stieg die Erntemenge um 27%. In absoluten Zahlen heißt das, dass 2021 auf einer Anbaufläche von 9.440 Hektar knapp 45.600 Tonnen Strauchbeeren in Deutschland geerntet worden sind.

Die Kulturheidelbeere war dabei die bedeutendste Strauchbeerenart. Ihr Anbau umfasste 36% der Strauchbeerenfläche. Im Vergleich zu 2020 wurden ca. 15.600 Tonnen (knapp 38%) mehr Kulturheidelbeeren geerntet.

Mit diesem fruchtigen Rückblick beenden wir unsere Themenwoche. Es bleibt zu hoffen, dass es ein gutes Jahr für Obst-, Wein- und Gemüsebauern wird; dass die klimatischen Bedingungen in 2022 dem Anbau in die Hände spielen.

--> Sind euch noch weitere Bereiche aufgefallen, die keine Teuerung zu verzeichnen haben?

Lichtblicke tun immer gut, auch wenn diese sicherlich gerade ein Tropfen auf den heißen Stein sind.



PS: Inspiriert von deinem tollen Fruchtkuchenbild, liebe Kollegin, hole ich mir nun also doch die 120g-Schale Kulturheidelbeeren aus dem Angebot, was mich Anfang der Woche noch eher abgeschreckt und verwundert hatte. Guten Appetit, an alle Naschkatzen im Land.

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ÜBER DEN KRFD

Der Verband kinderreicher Familien Deutschland e.V. ist im Jahr 2011 aus der Initiative engagierter kinderreicher Familien entstanden, vertritt 1,4 Millionen kinderreicher Familien in Deutschland und setzt sich in Politik, Wirtschaft und Medien für ihre Interessen ein. Der Verband versteht sich als Netzwerk von Mehrkindfamilien, die sich untereinander unterstützen und die Öffentlichkeit für ihre Anliegen erreichen wollen. Der Verband ist konfessionell ungebunden und überparteilich.

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