Familienverbände stützen Junge Union in Rentenfrage
Kurz vor dem bevorstehenden CDU-Parteitag am 20. und 21. Februar macht die Junge Union einen neuen Vorstoß für eine Reform des Rentensystems. Neben einer Koppelung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung, der Abschaffung der „Rente mit 63“ und der Anpassung der Rente an die Inflation fordert die Parteijugend, die Rentenbeiträge künftig nach der Anzahl der Kinder zu staffeln.
Die KRFD-Bundesvorsitzende Elisabeth Müller kommentiert hierzu in der Tagespost:
„Wer Kinder großzieht, sichert die Zukunft unseres Sozialstaats. Eltern, insbesondere mit drei und mehr Kindern, investieren über Jahrzehnte erhebliche finanzielle Mittel, Zeit und verzichten auf berufliche Chancen. Gleichzeitig tragen genau ihre Kinder morgen die Rentenbeiträge für uns alle. Der Vorschlag der Jungen Union bietet unserer Meinung nach die Chance, diesen Zusammenhang ehrlich, konstruktiv und gesellschaftlich verantwortungsvoll neu zu justieren“