Ein Gespräch über ein Lebensmodell, das mehr Anerkennung braucht, als es bekommt.

Ein Gespräch über ein Lebensmodell, das mehr Anerkennung braucht, als es bekommt.

Die Verbandsvorsitzende Dr. Elisabeth Müller und ihr Stellvertreter Andreas Konrad vom sprachen mit der Rheinischen Post unter anderem über Vorurteile, die kinderreichen Familien begegnen, knappen Wohnraum und die Herausforderungen der alltäglichen Mobilität.

Auf die Frage, welche Rahmenbedingungen sich ändern müssten, damit mehr Familien Mut zum dritten oder weiteren Kind hätten, fasst sie zusammen:
Wertschätzung – politisch wie gesellschaftlich. Außerdem eine steuerliche Entlastung mit klarer Staffelung des Kindergeldes ab dem dritten Kind, eine Öffnung des Bildungs- und Teilhabepakets für Mehrkindfamilien sowie insgesamt stärkere Investitionen in Bildung. Ebenso wichtig ist uns eine echte Wahlfreiheit bei der Kinderbetreuung und eine Verbesserung des Elterngeldes für kinderreiche Eltern. Hinzu kommen alltagsnahe Fragen wie bezahlbarer Wohnraum, bezahlbare Mobilität, familiengerechte Regelungen im ÖPNV und der Erhalt praxisnaher Ausnahmen, zum Beispiel die Führerschein-Regelung D1. Wenn Mehrkindfamilien spürbar fair behandelt werden, steigt auch die Bereitschaft, sich für ein drittes oder weiteres Kind zu entscheiden.

zum vollständigen Artikel (Februar 2026)

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