Sommermärchen in Johanngeorgenstadt

Sommermärchen in Johanngeorgenstadt

Während zwei Sommerferienfreizeiten hatten insgesamt über 20 Familien die Chance aus ihrem Alltag auszubrechen, neue Kontakte zu knüpfen und entspannte Momente als Familie zu erleben. Das Programm war eine Mischung aus kreativen und sportlichen Angeboten für die Kinder, gemeinsamen Familienzeiten und Austauschmöglichkeiten für die Eltern.
Gerade das Zusammensein mit anderen Familien in ähnlichen Lebenslagen wird immer wieder als hilfreich und wertvoll genannt.
Gerne lassen wir die Familien selbst berichten:


Die entspannteste Woche im ganzen Jahr

Ich denke für viele wäre es nicht nachvollziehbar, wie man in so einer großen Gruppe, so zur Ruhe kommen kann. Aber ich musste feststellen, dass es bisher die entspannteste Woche in unserem Jahr war.

Das offensichtlichste ist vermutlich die Reduzierung des Mental Loads. Sich keine Gedanken darüber zu machen, was gegessen oder unternommen wird. Sogar Adressen und Abfahrtszeiten stehen auf dem Plan. Nicht kochen zu müssen ist natürlich auch nett. Aber am besten gefällt mir einfach das Verständnis untereinander und einmal nicht die zu sein, die auffällt, da man nunmal vier Kinder hat und es bei uns automatisch etwas unruhiger ist. Es war auch sehr ermutigend beim abendlichen zZusammensitzen festzustellen, dass wir doch eigentlich alle ähnliche Probleme haben. Man hat sich einfach gesehen und verstanden gefühlt. Danke dafür.

 


Der erste gemeinsame Familienurlaub

Das Besondere für uns ist, dass es unser erster gemeinsamer Familienurlaub ist, da wir uns bisher keinen längeren Urlaub leisten konnten. [...]Durch eure Organisation ist das nun möglich geworden.
Die unterschiedlichen Unternehmungen und Ausflüge haben uns viel Freude gemacht und welcher Mutter gefällt es nicht wenn sie mal für eine Woche nicht kochen oder sonst den Haushalt machen muss. 😊

Auch der Kontakt mit anderen kinderreichen Familien war sehr bereichernd. Besonders mit einer Familie durften wir eine enge Freundschaft knüpfen, die sicher noch weiter bestehen bleibt. Mir ist besonders aufgefallen, dass jeder das Verständnis für die anderen Familien aufbringt, wenn es mal nicht so ruhig und glatt läuft, weil jeder den Trubel mit vielen Kindern kennt und man keine komischen Blicke von der Seite, sondern vielmehr Empathie und auch Hilfe bekommt.


Tägliche Herausforderungen sind "großfamilientypisch"

Wir als Eltern hatten seit langem mal wieder das Gefühl, dass es einfach okay ist, viele Kinder zu haben. Dass es lauter werden kann, dass mal ein Teller runterfliegt und Kids auch mal kurz durchdrehen dürfen ohne dass wir Eltern gleich schief angeschaut werden. Es war so wertvoll zu sehen, dass unsere tägliche Herausforderung nicht "hausgemacht" sind, sondern es anderen genauso geht. In einem Umfeld zu sein, in dem wir wissen, dass alle Eltern nach allen Kids schauen, es keine Berührungsängste gibt, wir uns gegenseitig helfen. Wir gesehen werden.

Und wir andere sehen. Die Kinder wachsen konnten und ganz frei toben konnten ohne Autos, ohne von Kindergeräuschen gestörten Nachbarn.

 

 

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