Bislang hat der Verband mit minimalen Kosten sehr viel erreicht. Wir betreiben bereits vier Internetseiten: Auf www.kinderreichefamilien.de bündeln sich alle Aktivitäten; auf www.familie3plus.de finden Familien Angebote, die Firmen passgenau für Großfamilien konzipiert haben; unter www.deutschlandfamilienkarte.de sind Informationen zu den verschiedenen Familienkarten versammelt und schließlich können auf www.fairfamily.krfd.de Verbandsmitglieder auf Unternehmen hinweisen, die sich besonders familienfreundlich zeigen.
Der Verband konnte sich bisher aus Spenden finanzieren. Parallel laufen Bewerbungen um Stipendien, Stiftungsgelder, Preise und anderweitig ausgeschriebene Projektfinanzierung. Aus diesem Grund ist es möglich, eine Mitgliedschaft im Verband nicht an einen festen Mitgliedsbeitrag zu koppeln. Wir freuen uns, dass wir unseren Mitgliedern alle Leistungen kostenfrei zur Verfügung stellen können.
Bald hat der Verband 1000 Mitgliederfamilien und ist mit verschiedensten Partnern in Politik und Wirtschaft im Gespräch. Damit erreicht er eine erfreuliche Größe und ein relevantes politisches Gewicht, das allerdings allein aus ehrenamtlichen Kräften schwer zu meistern und in steigender Intensität weiter zu betreiben ist. Damit wir den Verband weiter ausbauen und ihn weiter entwickeln können, brauchen wir Ihre Hilfe! Die weitere Arbeit auf gleichem Niveau auf allen Kanälen wäre gesichert, wenn wir bis zum Jahresende Spenden in Höhe von ca.10.000 Euro sammeln könnten. Bitte unterstützen Sie uns dabei!
Der Verband kinderreicher Familien Deutschland e.V. nimmt am 20.6.13 in Berlin am Workshop "Mehrkindfamilien in Deutschland. Bedarfe und Herausforderungen" teil und freut sich darüber, dass dieser Workshop zustande gekommen ist.
Nun kommt es auf die Taten an, die aus der Diskussion folgen müssen.
Wer ist in Deutschland heutzutage eigentlich kinderreich? Dieser Frage ist Frau Dr. Susanne Seyda vom Institut der deutschen Wirtschaft in Zusammenarbeit mit unserem Verband nachgegangen und hat die Daten gemeinsam mit dem Elternportal NetMoms.de in einer übersichtlichen Infografik zusammengefasst.
Der Verband kinderreicher Familien bedankt sich bei dem Herausgeber des "Lebenslageberichts Kinderreiche Familien im Landkreis Reutlingen" und fordert alle Kommunen und Gemeinden in der Bundesrepublik dazu auf, diese Initiative nachzuahmen.
Bundesministerium fördert Studie von MHMK-Professorin zu Familien in Printmedien
MHMK-Journalistikprofessorin Dr. Marlis Prinzing analysiert in einem vom Bundesfamilienministerium geförderten Projekt, das sie gemeinsam mit dem Verband kinderreicher Familien Deutschland e.V. angestoßen hat, wie in deutschen Printmedien über kinderreiche Familien berichtet wird. Frau Prof. Dr. Marlis Prinzing ist Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des KRFD.
Ein großer Tag: KFRD diskutiert Anliegen der Mehrkindfamilien im Kanzleramt
Termin im Kanzleramt
Am 13. Mai trafen sich Elisabeth Müller, Manuela Schönaich-Carolath, Andreas Konrad und Katharina Spieth mit Matthias Graf von Kielmannsegg, Leiter des Referates für Gesellschaftspolitik, Bildung und Forschung im Bundeskanzleramt, sowie der Leiterin des Referates für Familie, Senioren, Frau und Jugend im Bundeskanzleramt, Gerlinde Zimmer.
Am 28.5.2013 würdigte die Bundeskanzlerin öffentlich Familien mit mehreren Kindern - 15 Tage nach dem Treffen mit dem Vorstand im Bundeskanzleramt:
EXPERTIN FORDERT Mütter vieler Kinder brauchen eine Rente!
„Verband kinderreicher Familien“ kritisiert die Familienpolitik der Regierung
29.05.2013
"Der „Verband kinderreicher Familien Deutschland“ kritisiert die Familienpolitik der Regierung. Die Vorsitzende des Verbandes, Elisabeth Müller (47), Apothekerin und Mutter von 6 Kindern, wirft dem Staat vor, „die Rahmenbedingungen für Großfamilien systematisch zerstört“ zu haben. Im BILD-Interview fordert Müller eine Familienpolitik, die Großfamilien stärkt und auf eine staatliche Rente für Mütter vieler Kinder setzt."
Familie wird eines der entscheidenden Wahlkampfthemen. Deswegen ist es für die kinderreichen Familien wichtig, sich jetzt vernehmbar zu äußern, Abgeordnete konkret anzusprechen und Parteien auf ihre Familienpolitik zu prüfen. An erster Stelle steht natürlich, vom eigenen Wahlrecht Gebrauch zu machen und mit Mann und Maus ins Wahllokal zu ziehen. 1,3 Millionen Mehrkindfamilien sind ein politisches Gewicht. Erst recht, weil sie wirklich durch gemeinsame Interessen und gemeinsame Lasten an einem Strang ziehen können.Als Verband haben wir politische Forderungen formuliert. Dieses Material ist online hier abrufbar, kann aber auch als Textfassung PDF per Mail zugesendet werden. Nutzen Sie das Material wenn Sie mit Abgeordneten vor Ort ins Gespräch kommen!
KRFD befragt seine Mitglieder
Ab sofort können Mitglieder des KRFD unter https://de.surveymonkey.com/s/KRFDMitgliederumfrage die Arbeit des KRFD bewerten. „Wir erhoffen uns von der Umfrage ein direktes Feedback von unseren Mitgliedern. Uns interessiert, ob sie sich informiert fühlen und ob wir ihre Anliegen und Interessen wahrnehmen“, so Dr. Tanja zu Waldeck, die die Umfrage wesentlich konzipiert hat und von ihrer beruflichen Erfahrung in diesem Bereich profitiert.
Verband macht sich für Kinderreiche stark: Arbeitskreis Demographie tagte in Berlin
Das Ergebnis des Arbeitskreises Demographiegipfel liegt vor. Dem Verband ist es gelungen, daß die beonderen Bedürfnisse kinderreicher Familien im Schlussdokument explizit berücksichtigt wurden. Dafür erhielt der Verband folgendes Dankschreiben aus dem Familienministerium:
KRFD PRESSEMITTEILUNG MÖNCHENGLADBACH - 14.05.2013: "Wer Familien fördert, der betreibt Investitionspolitik und keine Almosen-Wirtschaft", sagt Dr. Elisabeth Müller, Vorstandsvorsitzende vom Verband kinderreicher Familien Deutschland e. V. anlässlich des Tages der Familien am 15. Mai. In den letzten Jahren hat die Zahl der Mehrkindfamilien kontinuierlich abgenommen, obwohl Umfragen bestätigen, dass viele Eltern sich mehr als zwei Kinder wünschen. Durch verbesserte Rahmenbedingungen kann der Staat Familienwillige unterstützen und den gesellschaftspolitisch wertvollen Lebensentwurf Großfamilie wieder zu einer risikoärmeren Lebensoption machen. Deutschland braucht eine nachhaltige Familienpolitik und nicht die Fixierung auf eine kurzfristige und kurzsichtige Steigerung der Beschäftigungsquote. "Wer die Zwei-Kind-Familie mit Vollbeschäftigung beider Elternteile zum alleinigen Maßstab der Familienpolitik erhebt, wie es derzeit geschieht, der gräbt den Kinderreichen und auf lange Sicht der ganzen Gesellschaft das Wasser ab", macht Müller deutlich und verweist darauf, dass es die Kinderreichen sind, die entscheidend zur demographischen Zukunft beitragen.
Gemeinsam für Familien: Familienunternehmer und KRFD
Gemeinsame Ziele und eine Menge Gemeinsamkeiten entdeckten Vertreter des Verbandes kinderreicher Familien in Deutschland e.V. und der Verband der Familienunternehmer bei ihrem ersten Treffen in Bielefeld. Beide Verbände wollen zusammen arbeiten – mit Familien und für Familien.
Weil die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft für uns als KRFD eines der drei zentralen Handlungsfelder ist, ist der Verband der Familienunternehmer naturgemäß ein Wunschpartner!
Mit seiner Unterstützung wird es uns gelingen, direkt bei Unternehmern für die Leistungsfähigkeit, die soziale Kompetenz und das besondere Potential kinderreicher Familien zu werben und sie als Kunden, Mitarbeiter und Azubis neu zu entdecken.
Auf landes- und bundespolitischer Ebene können wir durch gemeinsame Aktionen zusammen mehr erreichen. Dazu stehen René Bohn seitens des Verbandes der Familienunternehmer und Andreas Konrad seitens des KRFD in engem Kontakt.
Für eine erkennbare Mehrkindpolitik in Deutschland
Der KRFD setzt sich dafür ein, dass die Förderung der Großfamilien neben dem Thema „Beruf und Familie“ zur zweiten Säule und Zielsetzung der deutschen Familienpolitik wird.
Kindern gehört die Zukunft! Dieser Meinung sind Sie sicher auch. Dazu muss man bereit sein, Leben zu schenken. Idealerweise mehr, als man selbst geschenkt bekommen hat. Eine Gesellschaft, mit einer höheren Sterbe- als Geburtenrate wird ansonsten irgendwann verschwinden. Schon heute erleben wir die Folgen hautnah mit. Überalterung, steigende Rentenbeiträge, Sozialsysteme unter Druck. Der Staat steuert dagegen mit staatlicher Förderung, Betreuungsangeboten, etc. Warum kriegen dennoch immer weniger Menschen Kinder? Weil niemand diesen Lebensweg aus gesellschaftlicher Verpflichtung oder finanziellem Kalkül einschlägt!
Der Verband kinderreicher Familien Deutschland e.V. erhebt für die ordentliche Mitgliedschaft keine Mitgliedsgebühren.
"Gemeinschaft ist, wenn man gemeinsam etwas schafft!" Nach diesem Motto arbeitet jedes Mitglied des Verbandes - je nach seinen individuellen Möglichkeiten und Stärken - mit. Das reicht von der bloßen Mitgliedschaft und dem Bekenntnis, dass man kinderreiche Familien "gut findet" bis hin zur regelmäßigen und verlässlichen MItarbeit in einem der Verbandsgremien.
Der Verband verlässt sich zur Finanzierung seiner Arbeit allein auf die Großzügigkeit von Spendern und Fördermitgliedern.
Sie wollen sich für kinderreiche Familien einsetzen, auch und vielleicht gerade weil Sie selber nicht Teil einer solchen Gemeinschaft sind? Seien Sie mit uns Botschafter für das Zukunftsmodell Familie. Wir sind sehr dankbar für Ihre Unterstützung. Mit Ihnen gelingt es uns, das Thema an jedem Tag ein wenig mehr in das gesellschaftliche Bewusstsein zu rücken!
gutmarkiert.de kooperiert mit dem KRFD im Rahmen der Initiative familie3plus und unterstützt so kinderreiche Familien. Mitglieder des Verbandes haben die Möglichkeit, besondere Angebote in Anspruch zu nehmen.
Bitte loggen Sie sich in den Mitgliederbereich ein, um die Angebote des Programms familie3plus betrachten zu können.
Ja, es gibt viele Vorurteile: „Kinder sind anstrengend, fast immer ungeduldig und wecken ihre Eltern in den ersten Jahren viel früher, als die sich das am Abend zuvor vorgestellt hatten“, schreibt Katja Schnitzler in der Süddeutschen, doch sind wir einmal ehrlich, so müssen wir zugeben: Kinder sind unser größtes Glück.
Im Online-Dialog des Bundes und der Länder, „Demografie-Portal: Familie als Gemeinschaft stärken“, zeigten sich die Diskussionsteilnehmer einig darin, dass Familienarbeit eine größere Wertschätzung in der Gesellschaft erfahren muss.
Familien sind aufgrund unseres Sozialsystems die Nettozahler der Nation, schrieb Bärbel Fischer, „aus deren Geldbeutel sich Heerscharen von Leuten bedienen, die keinen generativen Beitrag geleistet haben.“
Demographischer Wandel und schwindender sozialer Halt sind existenzielle Herausforderungen. Kinderreiche Familien bieten einen wohltuenden Gegenentwurf. Gegenseitige Rücksichtnahme und verlässliche Hilfe untereinander sind sehr ausgeprägt und können als Beispiel auf viele Bereiche der Gesellschaft übertragen werden. Der KRFD wendet die Prinzipien des Zusammenlebens in kinderreichen Familien in seiner eigenen Arbeit an.
Kinderreiche Familien bewältigen ihren Alltag grundsätzlich allein.
Dennoch sind sie in speziellen Fällen auf Unterstützung angewiesen. Der
KRFD hilft durch seine Arbeit. Er leistet wichtige Lobbyarbeit,
unterstützt Netzwerke zur Selbsthilfe und kooperiert mit
familienfreundlichen Unternehmen. Alle diese Services stellt er seinen
Mitgliedern zur Verfügung.
Nein, Deutschland ist nicht kinderfreundlich. Trotz aller Sonntagsreden. Wer schon einmal für eine Familie mit vier Kindern eine Mietwohnung gesucht oder mit der gesamten Mannschaft eine lange Zugfahrt hinter sich gebracht hat, weiß, wie viel Toleranz man aufbringen muss. Der KRFD sorgt mit seiner Arbeit für eine größere Unterstützung kinderreicher Familien und kämpft für eine größere Akzeptanz dieses Lebensmodells in der Gesellschaft.