Testimonials zum KRFD

Bundespräsident a.D. Horst Köhler

"Ich teile Ihre Einschätzung, dass die Familie als gesellschaftlicher Nukleus für die erfolgreiche Bekämpfung von Armut und die nachhaltige Gestaltung von Entwicklung essentiell ist. (…)

Nicht zuletzt als eines von acht Kindern möchte ich Ihnen zu Ihrer wichtigen Arbeit gratulieren und wünschen Ihrem Verband weiterhin viel Erfolg und viel Gehör."

Bundespräsident a.D. Horst Köhler
Bundespräsident a.D. Horst Köhler

Manuela Schwesig

Manuela Schwesig
Manuela Schwesig

Bundesfamilienministerin, SPD

„Bei dem Wort „kinderreich“ denken die wenigsten an „reich“, sondern sie denken eher an „arm“. Schade! Denn wenn jedes Kind eine Bereicherung des Familienlebens und des Lebensglücks ist, dann sind kinderreiche Familien tatsächlich besonders reich.“

(Aus dem Grußwort der Ministerin anlässlich des ersten KRFD-Familienkongresses - den vollen Wortlauf finden Sie hier.)

Martin Patzelt

Martin Patzelt
Martin Patzelt

MdB, CDU

"Meine Kinder sind unsere Kinder, Kinderreichtum ist Reichtum unserer Gesellschaft. Wenn wir diesen Reichtum nicht pflegen und hegen, geht er verloren und damit verspielen wir Zukunft. Als Mitglied des Familienausschusses des Deutschen Bundestages sehe ich hier großen Handlungsbedarf. Aufgewachsen mit 12 Geschwistern, Vater von fünf Kindern, die uns bisher 11 Enkel geschenkt haben, erfahre ich eine Lebensqualität, die es in keinem Supermarkt zu kaufen gibt."

Alexa Hennig von Lange und Marcus Jauer

Alexa Hennig von Lange und Marcus Jauer (Bild: Gene Glover)
Alexa Hennig von Lange und Marcus Jauer (Bild: Gene Glover)

Autoren („Stresst Ihr noch oder liebt Ihr schon? Warum Familie nicht das Problem ist, sondern die Lösung“)

"Je mehr Kinder um uns sind, umso weniger Sorgen machen wir uns um die Zukunft, weil wir immer stärker dort hingezogen werden, wo die Kinder sind - in die Gegenwart. Nicht in der Zukunft und auch nicht in der Vergangenheit entfaltet sich das Leben sondern nur in der Gegenwart, und voller Überraschung stehen wir da und sehen, welche Wendung unser Alltag nun wieder nimmt. Dass wir abends von all der Fülle müde und geschafft ins Bett fallen, liegt dann in der Natur der Sache."

Alexa Hennig von Lange und Marcus Jauer haben fünf Kinder.

Harald Schmidt

Harald Schmidt
Harald Schmidt

Entertainer

"Mehr Kinder bedeuten mehr Gelassenheit. Wenn das erste Kind vom Stuhl fällt, fliegt man mit dem Hubschrauber in die Uniklinik. Beim zweiten geht man zum Kinderarzt, das dritte kriegt ein Pflaster, beim vierten heißt es: Stelle dich nicht so an."

Martin Ahrends

Familie Ahrends
Familie Ahrends

Schriftsteller und Redakteur

"Ein heißer Sommertag 1993: Vor unserer Haustür sitzen wir Eltern mit fünfen unserer Kinder zum schnellen Fototermin: einer ist müde, eine blinzelt geblendet, eine hat was im Baum entdeckt, sie sind mitten in ihrem Kinderleben. Nun brauchen sie uns nicht mehr, nun haben sie einander, musizieren zusammen, machen zusammen Urlaub, nehmen einander die Kinder ab, gehen zusammen aus in wechselnden Konstellationen. - Die meisten von uns kennen Familien nicht nur von außen und wissen: Das ist nicht nur Spaßvergnügen, sondern in jeder Hinsicht anstrengend. Familie ist kein Wellnesspark für die gestresst heimkehrenden Eltern, Familienarbeit ist eine aufwendige gemeinnützige Tätigkeit. Der Eltern Lohn ist auch die Anerkennung der ANDEREN. Wie gut mir das tat, so ein Lächeln über meine Kinder, so eine winzige Bejahung meiner Vaterrolle, wie lang diese Guttat anhielt, wie lang ich davon zehren konnte! Es braucht nicht viel, ist aber unverzichtbar, dass Eltern von diesen wildfremden ANDEREN gezeigt bekommen: Ihr seid wertvoll! Der Verband kinderreicher Familien ist so ein Zeichen öffentlicher Anerkennung."

Martin Ahrends, Vater von acht Kindern

Clara Gaymard

Clara Gaymard
Clara Gaymard

Präsidentin General Electrics Frankreich

"Frauen mit vielen Kindern entwickeln ausgeprägte Management-Fähigkeiten. Und daher möchte ich alle Frauen ermutigen: Sie müssen sich nicht zwischen Beruf und Familie entscheiden. Beides ist möglich. Und lassen Sie sich nicht einreden, wie viele Kinder "vernünftig" sind - nicht einmal von sich selbst. Streifen Sie Ängste ab, seien Sie zuversichtlich und hoffnungsvoll."

Oda von Jagwitz

Oda von Jagwitz
Oda von Jagwitz

Oda von Jagwitz, „Nur“-Hausfrau, Mutter von 12 Kindern

Bevor ich Mutter wurde, war ein Leben als Nur-Hausfrau für mich undenkbar. Unser erstes Kind stellte meine Welt auf den Kopf. Undenkbar, in einem Dauerkonflikt zwischen den Interessen meines Kindes und den beruflichen Anforderungen zu leben! Ich beendete mein Studium und blieb zu Hause. Damit wurde der Weg frei für eine große Familie. Trotz aller Schwierigkeiten und Schicksalsschläge - mein Mann starb vor 8 Jahren – habe ich diese Entscheidung nie bereut. Ich habe eine tolle Familie, in der jeder den anderen bedingungslos unterstützt.

Kinder brauchen den Schutzraum der Familie. Eine Mutter, die sich ihnen ungeteilt widmen kann, wird ihren Bedürfnissen in idealer Weise gerecht. Dass Kinder ideal aufwachsen, ist im Interesse der Gesellschaft. Wenn wir etwas für die Zukunft der Gesellschaft tun wollen, müssen wir sicherstellen, dass Mütter eine echte Wahl haben – angefangen bei einer deutlich größeren Wertschätzung für die Arbeit der „Nur“-Mütter bis hin zur Unterstützung bei der Rückkehr ins Berufsleben, damit die Entscheidung, den Interessen der Kinder den Vorrang zu geben, für Mütter nicht das gesellschaftliche, finanzielle und berufliche Aus bedeutet.

Dr. Kristina Schröder

Dr. Kristina Schröder
Dr. Kristina Schröder

MdB, Bundesministerin a.D., CDU

„Aufgabe von Familienpolitik ist es nicht, den Menschen zu sagen, wie sie leben sollen – Familienpolitik muss ihnen ermöglichen, so leben zu können, wie sie leben wollen! Der Verband kinderreicher Familien setzt sich genau dafür ein, dafür danke ich Ihnen.“

„Die Familie lebt! Mehr als drei Viertel der Bevölkerung geben an, dass Familie den Mittelpunkt ihres Lebens ausmacht und damit deutlich mehr Bedeutung hat als Freundeskreis, Job und Hobbies. Und auch der Zusammenhalt der Generationen ist heutzutage vielleicht so groß wie nie! Diesen hohen Wert der Familie zu unterstreichen, lag mir in meiner Amtszeit als Bundesfamilienministerin besonders am Herzen. Ich freue mich daher, dass der Verband kinderreicher Familien Deutschland die Politik darin unterstützt, Menschen in Deutschland mehr Mut zu Kindern zu machen – vor allem auch zu mehreren Kindern.

Leider kann man in familienpolitischen Debatten oft feststellen, dass bestimmte Lebensentwürfe von Familien als »antiquiert« oder »überholt« abgewertet werden. Das erinnert mich immer ein wenig an die anti-familiären Reflexe der 68er-Generation. Neben der gezielten Förderung von Mehrkindfamilien halte ich es daher für notwendig, dass unsere Gesellschaft kinderfreundlicher wird und außerdem toleranter in Bezug auf die vielen unterschiedlichen Familienmodelle, die in Deutschland nebeneinander existieren. Und auch der Staat handelt anmaßend, wenn er Werturteile fällt, wie Paare sich die Familien- und die Erwerbsarbeit aufteilen. Aufgabe von Familienpolitik ist es nicht, den Menschen zu sagen, wie sie leben sollen – Familienpolitik muss ihnen ermöglichen, so leben zu können, wie sie leben wollen! Der Verband kinderreicher Familien setzt sich genau dafür ein, dafür danke ich Ihnen.“

Prof. Dr. Thomas C. Südhof

Prof. Dr. Thomas Südhof, M.D., Nobelpreisträger
Prof. Dr. Thomas Südhof, M.D., Nobelpreisträger

M.D., Nobelpreisträger (2013 Physiologie oder Medizin gemeinsam mit James Rothman und Randy Schekman)

„Ich schätze das Engagement für kinderreiche Familien sehr, weil ich selbst aus einer kinderreichen Familie komme, und selbst Vater von (fast) sieben Kindern bin.  In kinderreichen Familien ist oft das Geld knapp, und vieles muss improvisiert werden, aber die konstante Kommunikation zwischen allen kann die soziale und kreative Erziehung in kinderreichen Familien vereinfachen. Ich meine, wir müssen kinderreiche Familien unterstützen, weil solche Familien unsere Gesellschaft bereichern.“

Dr. Günter Krings

Dr. Günter Krings
Dr. Günter Krings

MdB, CDU

„Familien brauchen vor allem eine kinder- und familienfreundliche Gesellschaft. Und diese zeigt sich am deutlichsten in der Arbeitswelt: Wenn Arbeit auf Kinder Rücksicht nimmt, profitieren am Ende auch die Unternehmen."

László Márki

László Márki
László Márki

Präsident ELFAC

„Ich gratuliere zur sehr erfolgreichen Tätigkeit des KRFD. Innerhalb kurzer Zeit hat der Verband auch im Ausland einen guten Ruf errungen. Durch Eure Arbeit ist die Palette der deutschen Familienbewegung um eine schöne Farbe reicher geworden.“

Dr. Raphael Graf von Hoensbroech

Dr. Raphael Graf von Hoensbroech
Dr. Raphael Graf von Hoensbroech

Geschäftsführender Direktor des Konzerthaus Berlin und Vorsitzender der Csilla von Boeselager Stiftung Osteuropahilfe e.V.

"Dass ich einmal fünf Kinder haben würde, hätte ich mir früher nie träumen lassen. Drei, so wie wir aufgewachsen waren, das entsprach meiner Vorstellung – aber was weiß man schon, bevor man eigene Kinder hat? So entstand der Wunsch nach mehr eigentlich immer eins ums andere. Und so lernt man Kind für Kind auch dazu und wird entspannter.

Heute bin ich immer wieder erstaunt über dieses Geschenk – anders kann ich es gar nicht nennen. Erstaunt darüber, wie unterschiedlich Kinder mit demselben Gen-Pool sein können, erstaunt und dankbar über das Maß an Liebe, das einem entgegenspringt und das man selbst zu verteilen in der Lage ist, erstaunt über den Dauereinsatz der Waschmaschine und über die Menge Spaghetti, die in kleinen Mägen verschwinden können.

Familie, als die kleinste Zelle der Gesellschaft, steht in unserer Zeit leider unter Beschuss. Und dass viele Menschen heute die Sorge haben müssen, sich mehr als zwei Kinder nicht leisten zu können, macht mich traurig. Deshalb unterstütze ich den Verband Kinderreicher Familien und wünsche ihm Erfolg und viele Fürsprecher: Denn Politik und Wirtschaft sollte nicht entgehen, welches Potenzial in kinderreichen Familien steckt.“

Dr. Hans-Peter Friedrich

Dr. Hans-Peter Friedrich
Dr. Hans-Peter Friedrich

Bundeslandwirtschaftsminister a.D., CSU

„Die Familie ist das Fundament unserer Gesellschaft. In der Familie erfahren Menschen Liebe, gegenseitige Verantwortung, Fürsorge und Unterstützung. Ein erfülltes Familienleben bedeutet Lebensqualität, Wohlergehen und Glück. Familien brauchen gute Bedingungen, um ihr Leben nach den eigenen Wünschen gestalten zu können. Dazu gehört die Vereinbarkeit von Familie und Beruf als eine wichtige Voraussetzung. Die Bundesregierung hat aus diesem Grund einen Schwerpunkt in ihrer Demografiestrategie darauf gelegt, den Bedürfnissen der Familie durch die Entschärfung von Zeitkonflikten und durch die gezielte Entlastung von Eltern gerecht zu werden. Der öffentliche Dienst ist hierbei als Vorbild vorausgegangen und hat eine familienfreundliche Arbeitswelt durch Flexibilisierung der Arbeitszeiten- und –bedingungen ebenso wie durch eine Verbesserung der Aufstiegsmöglichkeiten junger Eltern geschaffen. Kinderreiche Familien leisten einen unschätzbaren und beispielgebenden Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Ich danke dem Verband Kinderreicher Familien Deutschland e. V. für sein Engagement und seine tatkräftige Mitwirkung bei der Umsetzung der Demografiestrategie, für die der Erfahrungsschatz von Mehrkindfamilien besonders wertvoll ist.“

Dr. Martina Münch

Dr. Martina Münch
Dr. Martina Münch

Bildungsministerin des Landes Brandenburg, SPD
Mutter von sieben Kindern

"Kinder sind eine Bereicherung – für die Familie und für die Gesellschaft. Das erlebe ich, das erleben viele andere Familien tagtäglich. Kinderreiche Familien sind ein gutes Spiegelbild der Gesellschaft: verschiedene Interessen austarieren, Kompromisse finden, individuelle Wünsche und Bedürfnisse berücksichtigen – das sind prägende Erfahrungen und zugleich wichtige Anforderungen in unserer demokratischen und pluralen Gesellschaft. Ich bin davon überzeugt: Unser Land braucht Kinder, es braucht viele Kinder – und es braucht kinderreiche Familien. Dafür müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Es geht um soziale Sicherheit, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, um Betreuungs-, Bildungs- und Freizeitangebote – und darum, dass Kinder willkommen sind. Ich weiß aus eigener Erfahrung: Hier ist noch einiges zu tun. Ich freue mich, dass uns der Verband kinderreicher Familien dabei unterstützt, Bedingungen dafür zu schaffen, dass Familien wieder mehr Lust auf das Abenteuer Kinder haben."

Kerstin Andreae

Kerstin Andreae
Kerstin Andreae

Stellv. Fraktionsvorsitzende, Bündnis 90/Die Grünen
Mutter von drei Kindern

"Familie ist, wo Kinder sind! Mit diesem Leitspruch verbinde ich die Verpflichtung an die Politik und die Gesellschaft, unseren Kindern ein gutes und intaktes Umfeld zu schaffen. Kinder haben ein Recht auf eine Erziehung und Bildung, die sie zu eigenständigem Handeln befähigt - unabhängig von ihrer Herkunft. Dazu gehört für mich auch, dass der Staat sie gezielt fördert und schützt, wo Familien dies nicht leisten können. Kinder sollen in der Welt der Erwachsenen nicht nur dabei sein, sondern sie sollen ihr Lebensumfeld mitgestalten können.

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stellt trotz eines gesellschaftlich erhöhten Problembewusstseins immer noch viele Eltern vor beinahe unüberwindliche Hindernisse. Insbesondere für junge Frauen geht es oft um die Frage: "Kinder oder Karriere?" Ich sage: "Deutschland braucht beides!" In diesem Sinne wünsche ich dem Verband kinderreicher Familien eine gute und erfolgreiche Arbeit."

Dr. Ursula von der Leyen

Dr. Ursula von der Leyen
Dr. Ursula von der Leyen

Bundesverteidigungsministerin, CDU

„Kinder brauchen andere Kinder - am besten auch in der eigenen Familie. Wer mit Geschwistern aufwächst, lernt, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen, sich gegenseitig zu helfen und Rücksicht zu nehmen. Der besondere Zusammenhalt, der zwischen Geschwistern entsteht, macht die Kinder stark fürs Leben. Und die Eltern kinderreicher Familien erfahren bei allen Herausforderungen jede Menge Lebensfreude.

Wir wollen Frauen und Männern Mut machen, sich für ein Leben mit mehreren Kindern zu entscheiden. Politik, Arbeitgeber und Gesellschaft müssen gemeinsam alles dafür tun, dass diese Eltern Beruf und Familie unter einen Hut bringen können. Denn Mütter und Väter entwickeln als Familienmanager genau die richtigen Fähigkeiten, um auch im Job erfolgreich zu sein.“

Prof. Dr. Hans Bertram

Prof. Dr. Hans Bertram
Prof. Dr. Hans Bertram

"Eine nachhaltige Familienpolitik, die die Rahmenbedingungen für Mehrkinderfamilien verbessern will, muss sich eben auch daran messen lassen, ob und inwieweit es ihr gelingt, die Lebensverläufe und Lebensperspektiven auch für Mütter mit mehreren Kindern attraktiv zu gestalten."

Prof. Dr. Hans Bertram
Humboldt-Universität zu Berlin
Institut für Sozialwissenschaften
Lehrstuhl für Mikrosoziologie 

Dr. Inés Brock

Dr. Ines Brock
Dr. Ines Brock

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Erziehungswissenschaftlerin, Mutter von vier Söhnen

"Wie schon der bekannte Familienforscher Hans Bertram festgestellt hat, ist der Kindermangel in Deutschland weniger ein Problem von Kinderlosigkeit sondern liegt am Mangel an kinderreichen Familien. Kinderreichtum ist in Deutschland mit einem enormen persönlichen und materiellen Engagement verbunden oder führt in Armut und Arbeitslosigkeit. Kinderreichtum bedeutet aber eben auch eine Bereicherung familialen Lebens sowohl für die Geschwister als auch für die Eltern. Kinder entwickeln soziale und emotionale Kompetenz (in Studien belegt) und sind solidarischer, empathischer und konfliktfähiger als Kinder in kleinen Familien. Auch Mütter und Väter profitieren trotz der alltäglichen Herausforderungen vom Leben mit mehreren Kindern. Sie agieren routinierter und entspannter mit den Nachgeborenen und sind somit in ihrer Erziehungskompetenz gestärkt. Insbesondere trägt die Vielfalt an Persönlichkeiten in großen Familien dazu bei, dass Kinder in ihrem Leben auf sozial tragfähige Netzwerke zugreifen können und neben Toleranz für Unterschiedlichkeit auch auf eine hohe Innovationskraft zugreifen können. Darauf kann unsere Gesellschaft nicht verzichten."

Dr. Roland Mack

Dr. Roland Mack
Dr. Roland Mack

Inhaber des Europa-Park

"Die Familie ist Dreh- und Angelpunkt in meinem Leben. Als Vater von drei Kindern und als Gründer und Inhaber von Deutschlands größtem Freizeitpark liegen mir die Familie und die damit verbundenen Werte wie Zusammengehörigkeit, Zuverlässigkeit, Aufrichtigkeit und Solidarität sehr am Herzen. Der Europa-Park ist ein Familienunternehmen für Familien. Wir sind in der glücklichen Lage, dass ein Teil unserer Arbeit darin besteht, die Welt durch die Augen der Kinder und ihrer Familien zu sehen. Daher unterstützen wir den „Verband kinderreicher Familien Deutschland e.V.“ sehr gerne."

Birgit Kelle

Birgit Kelle
Birgit Kelle

Journalistin, Buchautorin und Mutter von vier Kindern

"Ich freue mich, dass es den Verband kinderreicher Familien e.V. gibt und Sie darauf hinwirken, dass Großfamilien in Deutschland hoffentlich mehr werden und nicht länger als Exoten betrachtet werden. In unserem Land wird viel zu häufig darüber diskutiert und geschrieben, was mit Kindern alles nicht mehr geht, anstatt darüber zu reden, welche Freude und Bereicherung Kinder in unserem Leben bedeuten. Wir müssen Familien Mut machen, nicht nur zu einem, sondern zu vielen Kindern. Ich erlebe täglich in unserer eigenen Familie, wie wichtig Geschwister sind im Leben, wie sehr unsere Töchter und Söhne sich gegenseitig bereichern und ganz selbstverständlich Dinge im Alltag lernen.  Wie die Großen Rücksicht nehmen und selbstverständlich den Kleinen helfen, sich in Geduld üben und oft auch stolze Vorbilder sind für ihre jüngeren Geschwister. Sie haben miterlebt, wie die ganze Familie sich auf Zuwachs freut, haben Ultraschallbilder bestaunt und gelernt, dass ein Kind zu erwarten, Glück bedeutet, dass jeder willkommen ist in unserer Familie. Die Kleinen wiederum lernen von Anfang an zu teilen, sich alleine nicht so wichtig zu nehmen und als Gemeinschaft stark zu sein.

Familie, das ist nicht nur ein gemeinsamer Kühlschrank und ein Namensschild, sondern gemeinsame Erlebnisse, geteiltes Glück und geteiltes Leid, laute Mahlzeiten an unserem Esstisch, an dem jeder etwas zu sagen hat und an dem jedem zugehört wird. Familienpolitik darf sich deswegen nicht nur darauf reduzieren lassen, wie Familie und Beruf immer gleichzeitig vereinbart werden kann, denn manches lässt sich nicht vereinbaren, sondern nur addieren. Gerade bei kinderreichen Familien muss die Politik finanziell möglich machen, dass Mütter auch viele Jahre aus dem Beruf aussteigen und danach wieder einsteigen können, ohne aufs berufliche Abstellgleis geschoben zu werden, denn wir brauchen diese Mütter und Väter, die für ihre Kinder da sind. Wir können die kleinen Sorgen und Nöte von Kindern nicht immer auf Abendstunden und Wochenenden verschieben. Kinder brauchen ihre Eltern viel mehr, sie brauchen Zeit – gemeinsame Zeit mit den Geschwistern und den Eltern, dann werden aus ihnen starke Erwachsene."

Anja Gockel

Anja Gockel
Anja Gockel

Modedesignerin, Anja Gockel GmbH
Mutter von vier Kindern

"Meine Familie ist für mich mein Leben. Sie ist das Salz in der Suppe und die Sahne auf der Torte. Miteinander wird alles möglich. Und mit jedem Familienmitglied mehr wächst der wahre Reichtum im Leben."

Christian Vater

Christian Vater
Christian Vater

Gründer der Spendenorganisation DEUTSCHLAND RUNDET AUF
Vater von drei Kindern

"Ich unterstütze den Verband kinderreicher Familien aus vollem Herzen. Kinder brauchen die Aufmerksamkeit und das Engagement der Eltern, aber auch unserer gesamten Gesellschaft. Wir brauchen eine Kultur, in der grundsätzlich alle Kinder, unabhängig von ihrem sozialen Umfeld oder ihrer familiären Situation, unterstützt werden und ihre Begabungen und Fähigkeiten entfalten können. DEUTSCHLAND RUNDET AUF trägt zu dieser Solidarisierung bei, in dem wir jedem Menschen die Möglichkeit geben, mit nur wenigen Cents allen Kindern in Deutschland eine Chance zu geben."

Matthias Matussek

Matthias Matussek
Matthias Matussek

"Ich unterstütze den Verband kinderreicher Familien aus vollem Herzen. Ich habe selber vier Brüder und bin mit ihnen aufgewachsen, dankbar für die Liebe und die Anregungen und die Freundschaft, die ein Leben lang wirkte, vor allem für die Liebe und die Unterstützung durch unsere Eltern. Wir lebten in einer Zeit, in der Kinderreichtum tatsächlich als Reichtum begriffen wurde und von der Gesellschaft und ihren Institutionen anerkannt war. Ich wünschte sehr, daß das auch heute der Fall wäre. Doch allzuoft werden Kinder als Armutsrisiko begriffen oder als Hindernis zu Karriere und Selbstverwirklichung. Das muß sich ändern."

Matthias Matussek

Bill Mockridge

Bill Mockridge
Bill Mockridge und Familie

"Jedes Kind macht dich glücklicher. Wir hatten sechs Mal Glück und freuen uns jeden Tag darüber. Ich begrüße den Verband kinderreiche Familien und wünsche Ihnen alles Gute!"

Bill Mockridge