Das Reformpaket enthält zwar wichtige wirtschaftspolitische Ansätze, familienpolitisch bleibt es jedoch weit hinter den Erwartungen zurück. Es stärkt Erwerbsarbeit stärker als Sorgearbeit und lässt eine umfassende Strategie zur Unterstützung von Familien vermissen. Familien brauchen mehr als rechnerische Entlastungen. Sie brauchen mehr denn je verlässliche Rahmenbedingungen, echte Wahlfreiheit und eine Politik, die Familienleben als Zukunftsinvestition versteht.
Am 20. und 21. Juni 2026 waren wir gemeinsam mit 12 Patinnen und Paten aus Sachsen und Thüringen in Berlin zu Gast beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung.
Die Sommerferien stehen vor der Tür und viele Familien freuen sich auf den lang ersehnten Urlaub.
Nicht für jede Familie ist eine (ferienfüllende) Urlaubsreise in Sicht und diesen Familien wollen wir mit Unterstützung vieler Partner einen Tag "Urlaub zuhause" schenken.
im März hat die Expertenkommission für eine Reform der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) Eingriffe in Milliardenhöhe vorgeschlagen, um steigende Ausgaben zu bremsen und neue Beitragserhöhungen zu vermeiden. Das Gremium legte einen Bericht mit 66 Empfehlungen vor, darunter die Abschaffung der beitragsfreien Mitversicherung nicht berufstätiger Ehepartner.
Das Ehegattensplitting steht immer wieder im Mittelpunkt politischer Diskussionen; in den letzten Wochen ganz besonders. Jüngst hat sich die OECD hinter Finanzminister Klingbeil gestellt und eine Reform als dringend erforderlich angeregt. Bei dieser ganzen Debatte geht es jedoch nicht nur um Steuerrecht, sondern um grundlegende Fragen von Familienpolitik, Erwerbsmodellen und gesellschaftlicher Anerkennung von Sorgearbeit.